Felix Eitner

Geboren wurde Felix Eitner 1967 in Freiburg. Bereits als Teenager spielte er in der TV-Serie „Schau ins Land“ mit. Nach dem Abitur nahm er Schauspielunterricht an der École de Théatre Jacques Lecoq in Paris, der Essener Folkwang-Hochschule sowie an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Es folgten zahlreiche Theaterengagements in München, Konstanz, Zürich, Bern und Basel.

Seit Anfang der 90er-Jahre ist Eitner regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. 1995 entdeckte Regisseur Rainer Matsutani Felix Eitners komödiantisches Talent und besetzte ihn für seine rabenschwarze Komödie „Nur über meine Leiche“. Ein Jahr darauf wurde Felix Eitner für seine Rolle in Friedemann Fromms „Brüder auf Leben und Tod“ mit dem Max-Ophüls-Preis als „Bester Nachwuchsdarsteller“ ausgezeichnet. Es folgten Rollen in Filmen wie „Rendezvous mit dem Teufel“, „Der Tunnel“ und „Die Patriarchin“. 2005 erhielt er zusammen mit Heike Makatsch einen Bambi für die sensible Darstellung des Bruders, Fritz Steiff, in dem preisgekrönten Fernsehdrama „Margarete Steiff“.

2006 übernahm Eitner seinen ersten Fall als Hauptkommissar Markus Tellheim an der Seite von Uwe Steimle in den „Polizeiruf 110“-Folgen aus Schwerin. 2008 war er in Doris Dörries „Kirschblüten – Hanami“ wieder im Kino zu sehen.

Der gebürtige Freiburger lebt mit seiner Frau und drei Kindern im Allgäu.